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Einführung
Die Zielsetzung Das Internetportal „Mensch und Realität“ soll den Besucher mit einer neuen Sichtweise des Menschen in seiner Umwelt und Persönlichkeit vertraut machen. Mit den Mitteln der Kunst und mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen werden Denkanstöße gegeben, die zunächst viele Realitäten des täglichen Lebens verfremden und in das Licht neuer Perspektiven stellen.Auf wichtige Sinnfragen des menschlichen Lebens und Denkens wird eingegangen und anhand von historischen Beschreibungen ( z.B. Entstehung des Homo Sapiens) und zukünftigen Entwürfen ( z.B. Science Fiction) werden mögliche Weiterentwicklungsmodelle des Menschen und seiner Umwelt zur Diskussion gestellt.
Die Autoren H.G. Klug und H.J. Wendt als Betreiber dieses Portals wollen dabei ihre Ideen, Konzepte, Entwürfe, Bilder und Grafiken als Beitrag und Denkanstoß für ein humanes Bild eines intelligenten, sich weiterentwickelnden, zukünftigen menschlichen Wesens verstanden wissen.
Wissenschaftliche Aspekte
Die wissenschaftliche Forschung hat auf den Gebieten der Biologie, der Genetik, der Medizin, speziell der Neurologie, der Psychologie sowie auf dem Gebiet der Hirnfunktion und der Sensorik durch den Einsatz moderner bildgebender Verfahren und neuer messtechnischer Instrumente und Methoden bahnbrechende Erkenntnisse gewonnen. Hierbei wurden vor allem auf dem medizinischen Sektor große Fortschritte erreicht, die bei der Behandlung von Krankheiten und Störungen den Menschen helfen können.Dennoch werfen die vielen bisher gesammelten Erkenntnisse über das menschliche Gehirn, seine Funktionsweise und seine Bedeutung für den Menschen als Individuum weit mehr Fragen auf, als Antworten gegeben werden können. Vor allem wird deutlich, dass der Mensch seine Stellung in Umwelt und Kosmos fast ausschließlich der mit hoher Intelligenz gepaarten Funktion seines Gehirns und des mit ihm verbundenen Körpers verdankt. Es wird in diesem Zusammenhang die Entstehung des menschlichen Gehirns erläutert und eine Übersicht über Aufbau und Funktion des Gehirns gegeben. Ferner wird die menschliche Sensorik im Zusammenspiel der Sinne mit dem Gehirn und dem Körper in ganzheitlicher Weise aufgezeigt.Die These von der „Einheit von Körper und Geist“ wird sowohl philosophisch als auch naturwissenschaftlich diskutiert. Der Lebenszyklus „Geburt, Leben und Tod“ wird in einen Gesamtzusammenhang mit dem menschlichen Wirken und den Einwirkungen seines Lebensraumes auf ihn gestellt. Hierzu dient das Modell eines „Kreuzes menschlicher Präsenz“ als übergeordneter Erklärungsrahmen für das zentrale Thema „Mensch und Realität“. Letztlich endet alle wissenschaftliche Forschung in der nie vollständig beantwortbaren Frage des „WOHER UND WOHIN“, der alles überragenden Sinnfrage menschlichen Lebens.
Das Kreuz der menschlichen Präsenz
Das Thema der Internetseite "Mensch und Realität" wird durch ein modellhaftes Symbol in Kreuzform verdeutlicht, das auf einen Blick die Grundstruktur des menschlichen Lebens zeigt.
Der vertikale Balken repräsentiert den immer währenden Entwicklungs- Zyklus des Menschen bestehend aus Geburt, Leben und Tod. Dabei ist der Mensch ein Produkt der historischen Entwicklung aus Vergangenheit und Gegenwart unseres Planeten ( Alte Welt / Historie ).
Mit der Zeugung entsteht der Mensch als Individuum und betritt mit der Geburt den Planeten. Er lebt nunmehr sein individuelles Leben an dessen Ende der Tod steht. Seine Gene sind jedoch über den Tod hinaus die Grundlage für das zukünftige Leben neuer Menschheitsgenerationen. Diese schaffen eine weiterentwickelte Neue Welt ( Neue Welt / Neues Leben ). All dies wird durch den vom Zeitablauf her nach oben gerichteten vertikalen Balken verdeutlicht.
Im Zentrum des menschlichen Lebens kreuzt sich der vertikale Balken mit dem horizontalen Balken, so wie es vom einzelnen Individuum als Lebenslauf erfahren und gestaltet wird. Auf der linken Seite des horizontalen Balkens steht der Mensch in Interaktion mit seiner Umwelt und dem Kosmos. Er sieht, er hört, riecht, schmeckt und fühlt, was um Ihn herum geschieht. Er erlebt seine Umwelt über seine Sinne. Sein Gehirn interpretiert ihm die Umgebung als scheinbar reale Welt in seinem Kopf.
Auf der rechten Seite des horizontalen Balkens tritt der Mensch als agierende und schöpferisch tätige Person auf. Die Erfahrungen und das aus der linken Balkenseite gewonnene Wissen veranlasst ihn über sein Gehirn kreativ tätig zu werden, um Neues zu schaffen. Er hat sich gemeinsam mit anderen eine Gesellschaft erschaffen und ist kulturell tätig. Er erforscht seine Umwelt und schafft sich in seinem Kopf wissenschaftliche Verständnis- und Erklärungsmodelle für komplexe Sachzusammenhänge.
Selbstverständlich wirkt er als Folge davon wiederum über den linken Balken mittels Interaktion auf Umwelt und Kosmos ein und verändert diese in seinem Sinne. Natürlich wird das Ergebnis einer durch den Menschen veränderten Umwelt auch wiederum wahrgenommen und stößt dann neue kreative Handlungen an. Es handelt sich somit um miteinander vernetzte Prozesse. Das „ Kreuz der menschlichen Präsenz“ bildet letztlich den übergreifenden Erklärungsrahmen für die hier vorgestellte Internetseite und gilt als Leitlinie zur Erklärung der menschlichen Existenz und Realität.
Die Erzählungen Das menschliche Gehirn macht sich nicht nur ein ganz eigenes Bild der augenblicklichen Welt. Es kann sich auch verschiedene –alternative! – Bilder von der zukünftigen Realität machen. Dies ist eine Conditio sine qua non, ohne die kein Abwägen von Optionen, somit kein rationales Handeln möglich ist.Der Zeithorizont der zukünftigen Realität kann im Sekundenbereich liegen, kann sich nach Tagen oder Wochen bemessen, kann einen ganzen Lebensplan enthalten. Wenn der Gegenstand über das persönliche Schicksal und der Zeithorizont über die nahe Zukunft hinausgeht handelt es sich um Zukunftsforschung – oder um Science Fiction.
Der tiefernste Umgang mit zukünftigen Weltbildern kommt unter der Überschrift "Zukunftsforschung" und versucht die zukünftige Entwicklung möglichst genau vorherzusagen, versucht also die grundlegende Unbestimmtheit zu minimieren. Der spielerische Umgang mit möglichen alternativen Weltbildern produziert "Science Fiction" und versucht zu unterhalten, maximiert dazu die Unbestimmheit, bedient sich der Erzählung in allen denkbaren Spielarten, übertreibt bis zum Grotesken, führt heute sich nur zaghaft andeutende technische und gesellschaftliche Veränderungen bis zum Extrem. Die Möglichkeiten der Informationsverarbeitung spielen in den vorliegenden Erzählungen eine besondere Rolle.
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Letzter Änderungsstand: 1. Mai 2007